Bestattungen und Beerdigungen

Auch wenn kein Mensch gerne hingeht - Beerdigungen gehören leider zum Leben dazu. Der Tod und Verlust eines nahe stehenden Menschen ist immer schwer zu verarbeiten. Bei Beerdigungen wird noch ein letztes Mal zusammen an den Verstorbenen gedacht und an sich an die guten und schlechten Zeiten mit dieser Person erinnert. Es gibt verschiedene Formen von Beerdigungen, welche meistens von der Religion und den persönlichen Vorstellungen der Hinterbliebenen abhängen. Bestattungsinstitute wie beispielsweise die www.beerdigungsinstitut-berlin.de informieren über die verschiedenen Bestattungsmöglichkeiten

Was genau ist eine Bestattung?

Unter einer Bestattung versteht man in der Regel die Beerdigung des Leichnams oder der Asche einer Person, die verstorben ist. Oft werden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere beerdigt. Der Leichnam oder die Asche werden dann bei der Bestattung an einem festgelegten Ort unter der Erde vergraben, welcher nicht mehr geändert werden kann.

Seit wann gibt es Bestattungen?

Schon vor ungefähr 100.000 Jahren haben Menschen ihre Verstorbenen unter der Erde beerdigt. Es ist allerdings heute noch unklar, mit weder Vorstellung das Vergraben des Leichnams unter der Erde zu tun hat. Im alten Ägypten beispielsweise wurden die Leichen einbalsamiert und dann in Sarkophagen untergebracht, um den Toten eine letzte Ruhestätte zu gewähren. Die meisten Bestattungen in der früheren Zeit hatten einen sehr starken religiösen Hintergrund, da die Menschen Angst vor Geistern und Göttern hatten und diesen damit ihre Ruhe vor diesen erwirken wollten.

Welche Arten der Bestattung gibt es?

Die wohl bekannteste Art einer Bestattung in unseren Breitengraden ist die Erdbestattung. Dabei wird der Leichnam unter der Erde auf einem Friedhof vergraben. Dieser Platz kann später in der Regel nicht mehr verändert werden. Vor dem Absenken der Leiche versammeln sich die Menschen am Friedhof, um dem Toten noch eine letzte Ehre zu erweisen. Neben der Erdbestattung gibt es auch die Feuerbestattung. Dabei wird der Leichnam in einem Krematorium verbrannt und die Asche, die dabei übrig bleibt, an die Hinterbliebenen übergeben. Die Verbrennung dauert meistens bis zu zehn Stunden. Vor der Verbrennung versammeln sich ebenfalls Verwandte und Freunde der verstorbenen Person. Die Asche kann danach entweder an einem Friedhof vergraben, verstreut oder anderweitig aufbewahrt werden. Zu den weniger beliebten Bestattungsmöglichkeiten gehört die Flussbestattung. Hierbei wird die Asche der Person in einem Fluss oder im Meer verstreut. Aus der Asche wird auch oft ein Diamant gepresst. Da die Asche fast nur aus Kohlenstoff besteht, eignet sich das Material ideal zur Herstellung von Schmuck und dient dabei zum Beispiel dem Ehepartner als schönes Erinnerungsstück.

Wie sieht es mit dem Urlaub bei einer Todesfällen und Bestattungen aus?

Wenn eine nahestehende Person stirbt, kann das das eigene Leben aus der Bahn bringen. In Deutschland ist gesetzlich geregelt, wer welchen Urlaubsanspruch beim Tod einer nahe stehenden Person hat. Kinder, Eltern und Ehepartner erhalten auf jeden Fall einen außerordentlichen Urlaub von einigen Tagen, welcher durch den Arbeitgeber bezahlt wird. Personen, die der verstorbenen Person nicht zu nahe gestanden haben, haben in der Regel keinen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Auf Anfrage beim Arbeitgeber erhält man allerdings fast immer einige Urlaubstage, um das Geschehene zu verarbeiten. Die Kosten für eine Bestattung trägt die Familie der verstorbenen Person.

 


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